Wirtschaftliche Bedeutung: Neben ihrem kulturellen und sozialen Wert generiert die Amateurmusik erhebliche wirtschaftliche Effekte. Menschen, die musizieren, investieren in Instrumente, Noten und Unterricht, während Vereine und Verbände Kosten für Personal, Veranstaltungen und Raummieten tragen. Hinzu kommen positive Abstrahleffekte auf andere Branchen, etwa wenn Gastronomie, Hotellerie oder Verkehrsbetriebe von Konzertreisen und Probenwochenenden profitieren.
Bislang fehlte eine umfassende Untersuchung dieser ökonomischen Dimension. Diese ist jedoch entscheidend, um politische Maßnahmen und Förderprogramme evidenzbasiert zu gestalten und die Sichtbarkeit des Feldes im politischen Raum zu stärken. Darüber hinaus können die Ergebnisse Vereine vor Ort unterstützen, Förderinstitutionen oder lokale Behörden gezielt anzusprechen.
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Methodisches Vorgehen
Zur Erfassung der finanziellen Ausgaben in der Amateurmusik wurden drei separate Befragungen durchgeführt:
- Befragung der Musikerinnen und Musiker: In dieser Befragung wurden die Ausgaben von Amateurmusikerinnen und Amateurmusikern erfasst. Ein zentrales Ziel ist es dabei, fundierte Schätzungen zur Gesamtpopulation der in Chören und Orchestern aktiven Personen vorzunehmen.
- Befragung der Chöre und Orchester: In dieser Befragung wurden die wirtschaftlichen Aktivitäten von Chören und Orchestern erfasst, einschließlich der detaillierten Aufschlüsselung ihrer Einnahmen und Ausgaben.
- Befragung der Verbände: In dieser Befragung wurde die wirtschaftliche Rolle der Verbände analysiert, insbesondere im Hinblick auf ihre Funktion als Dienstleister für die Mitgliedsvereine sowie als Organisatoren von Veranstaltungen.
Das Projekt wurde gefördert durch:

Kontakt
Dr. Peter Schubert
Leitung der Geschäftsstelle
T 030 322982-576