ZiviZ-praxis

ZiviZ-praxis

Kinder und Jugendliche sind das wichtigste Potenzial unserer Gesellschaft. Je besser sie qualifiziert sind, je selbstbewusster und sozial kompetenter, desto unabhängiger und erfolgreicher werden sie ihren eigenen Weg gehen. Das bedeutet, dass Kinder und Jugendliche gestärkt werden müssen, dass sie Unterstützung benötigen durch passgenaue Angebote.

Zivilgesellschaft für Kinder und Jugendliche

Zahlreiche Aktivitäten für Kinder und Jugendliche werden bereits von Organisationen der Zivilgesellschaft geleistet. Beim Sport, in Musikschulen oder Patenprojekten werden Kompetenzen gestärkt, in Kitas und Jugendtreffs mehr als Grundbedürfnisse befriedigt, Werte vermittelt, Vorbilder gefunden und Sozialkompetenz erlernt. Vereine, freie Träger und Stiftungen begleiten Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg und tragen durch innovative Konzepte und individuelle Angebote zu gutem Aufwachsen bei.

Praxisorientierte Ergebnisse

Exemplarisch am Thema Kinder und Jugendliche erforscht ZiviZpraxis die Leistungen zivilgesellschaftlicher Organisationen. Die quantifizierten Aussagen zu Handlungsfeldern, Infrastruktur und Finanzierung dienen dazu, die Bedeutung der Zivilgesellschaft für Kinder und Jugendliche sichtbar zu machen. Diese Daten und Praxisbeispiele fließen in Diskussionspapiere ein, um den öffentlichen Diskurs anzuregen. Zudem werden mit kommunalen Vertretern, Akteuren der Zivilgesellschaft, Wissenschaftlern sowie Praktikern Handlungsempfehlungen zur trisektoralen Kooperation, zur Förderung der Infrastruktur und Partizipation entwickelt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Projektseite der Bertelsmann Stiftung.

Zivilgesellschaft KONKRET Nr. 7

Allen Kindern eine Zukunft bieten

 

Immer mehr Kinder und Jugendliche leben in Deutschland in Armut. In einigen deutschen Großstädten ist jedes zweite Kind von Armut betroffen. Die Vermeidung von Kinderarmut sowie die Eröffnung von Teilhabe- und Entwicklungschancen für die Betroffenen gelten deshalb als eine der größten familienpolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Dabei handelt es sich um eine gesamtgesellschaftliche Auf-gabe, die ein Zusammenspiel staatlicher Ebenen des Bundes, der Länder, der Kommunen mit der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt sowie dem dritten Sektor erfordert. Zivilgesellschaft-liche Akteure können gerade auf lokaler Ebene einen wichtigen Beitrag leisten. Die Kommune kann sie dabei unterstützen.

ZiviZ Konkret Nr. 7

Zivilgesellschaft KONKRET Nr. 6

Zivilgesellschaft und junge Engagierte

Junge Menschen üben heute in vielfältiger Weise zivilgesellschaftliche und ehrenamtliche Tätigkeiten aus, wie z. B. eine Sportgruppe zu trainieren, in Altenheimen vorzulesen, Ferienfreizeiten zu betreuen, oder in Umweltinitiativen mitzuarbeiten. Das gesellschaftliche Interesse an der Frage, ob sich Jugendliche noch in der Gesellschaft engagieren und zivilgesellschaftliche und ehrenamtliche Tätigkeiten ausüben, ist hoch. Immer wieder gibt es Befürchtungen, dass Jugendliche kein Interesse mehr an der Mitarbeit in Verbänden, Vereinen und zivilgesellschaftlichen Bereichen haben. Empirische Forschung zeigt jedoch, dass die Bereitschaft von jungen Menschen, sich zu engagieren, ungebrochen ist.

ZiviZ Konkret Nr. 6

Zivilgesellschaft KONKRET Nr. 5 (September 2014)

Das Bildungsengagement der Zivilgesellschaft

Was Bildung beinhalten soll, wird in unserer Gesellschaft seit Jahren diskutiert. Neben den formalen Bildungseinrichtungen Kita, Schule und Hochschule gibt es in jeder Kommune zahlreiche weitere Bildungsakteure: Musikschulen, Bibliotheken, Sportvereine, Kinder- und Jugendtheater oder Religionsgemeinschaften vermitteln Wissen und Werte. Darüber hinaus gibt es informelle Lernorte wie Musikbands, Interessengruppen und das Lernen in der Familie und im Freundeskreis. Alle tragen bei zum lebenslangen Lernen und jeder für sich ist wichtig für ein gutes Aufwachsen junger Menschen. „Zivilgesellschaftliches Engagement von und für Kinder und junge Menschen ist und bleibt auch für Fragen der Bildung unverzichtbar“, so Professor Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts und (Mit-)Autor der 5. Ausgabe von Zivilgesellschaft KONKRET. 

ZiviZ Konkret Nr. 5

Zivilgesellschaft KONKRET Nr. 4 (April 2014 )

Junge Engagierte einbeziehen

Junge Menschen sind die Zukunft einer jeden Gesellschaft. Ihr Engagement trägt nicht nur dazu bei, die zahlreichen Vereine in Deutschland langfristig lebendig zu halten, sondern es sichert und bereichert das kommunale Leben in einem entscheidenden Maße. Mareike Alscher wirbt für eine nachwuchsorientierte Engagementförderung in Vereinen, aktiv unterstützt von Kommunen. Junge Menschen wollen ernst genommen werden, mitgestalten und legen Wert auf Qualifizierung und Zertifizierung.

ZiviZ Konkret Nr. 4

Zivilgesellschaft KONKRET Nr. 3 (Januar 2014)

Vernetzen, beraten, ermöglichen – Strukturen für Engagement

Bürgerschaftliches Engagement findet überwiegend in den Kommunen statt. Lokale Anlaufstellen für interessierte Bürger, für Vereine und Unternehmen, die sich engagieren wollen sind wichtige Knotenpunkte. Sie vermitteln, beraten, vernetzen und sind sehr häufig mit unzureichenden finanziellen und personellen Ressourcen ausgestattet. Dr. Thomas Röbke zeigt die Vielfalt der Strukturen auf und empfiehlt Schritte zu einer „engagementfreundlichen“ Kommune. 

ZiviZ Konkret Nr. 3

Zivilgesellschaft KONKRET Nr. 2 (November 2013)

Frühe Kindheit – junge Familien

Vereine, Stiftungen und gemeinnützige Organisationen sind aus dem Leben von Kleinkindern und Familien in Kommunen nicht wegzudenken. Neben den freien Trägern, die von der Kita bis zur Erziehungsberatung zahlreiche Angebote machen, gibt es eine vielfältige zivilgesellschaftliche Landschaft von Kinderturnen, Musikschulen, Kinderchor, Eltern-Kind-Gruppen, Leih-Omas, Vorlesepaten, Ferienprogrammen, Familiengottesdiensten und vielem mehr. Das Deutschen Jugendinstitut untersucht das Feld und gibt Empfehlungen für Räte und Verwaltung zur Förderung der Zivilgesellschaft.

ZiviZ Konkret Nr. 2

Zivilgesellschaft KONKRET Nr. 1 (Juni 2013)

Zivilgesellschaft für Junge Menschen

3.800 Organisationen der Zivilgesellschaft aus elf Kommunen wurden zu Ihrem Engagement für Kinder und junge Menschen befragt. Darüber hinaus wurden die Potenziale zur Aktivierung von freiwillig Engagierten und die Kooperationen vor Ort untersucht. Die Organisationen richten Verbesserungsvorschläge an die lokale Politik und Wünsche an ihre Kooperationspartner.

ZiviZ Konkret Nr. 1

ZiviZ-Flyer 2016

Einen aktuellen Flyer über unsere Geschäftsstelle, Ziele und Projekte erhalten Sie >hier